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Eiweißbrot: Gut für den Muskelaufbau?

Eiweißbrot für den Muskelaufbau: Eine gute Idee?

Fitness, Muskelaufbau, Ernährung: Der Kult um den gesunden Körper liegt bundesweit im Trend. Die Produktpalette für diese Art von Sport erweitert sich kontinuierlich. Eiweißpulver, Vitamine und Ergänzungsmittel überschwemmen den Fitness-Markt. Darunter auch das von den Herstellern als gesund beworbene „Eiweißbrot“.

Da wir hier auf Brot-Fan gemeinsam die Leidenschaft  für handwerklich hochwertiges Brot teilen, möchte ich heute mit euch das Produkt Eiweißbrot genauer unter die Lupe nehmen.

Warum werben Hersteller mit Eiweißbrot?

Deutschland ist im Fitnessfieber. Immer mehr Menschen melden sich in den Fitnessstudios an und arbeiten an ihrem Körperideal. Für die Industrie bietet diese Entwicklung ein riesiges Marktpotential. Immer mehr Produkte werden mit den Schlagwörtern „Eiweiß“ oder „Protein“ beworben. Darunter ist auch das sogenannte Eiweißbrot.

Wie wird das Eiweißbrot beworben wird

Das eiweißhaltige Brot soll laut Industrie besonders zum abnehmen gut geeignet sein. Es soll einen hohen Proteingehalt haben, einen niedrigen Anteil an Kohlenhydraten innehaben und zu einer gesunden Ernährung beitragen.

Meine Kritik an dieser Art von Brot

Leckeres Brot - Aus der Handwerksbäckerei

Meine Kritik kann ausführlich auch auf der Website der Verbraucherzentrale nachgelesen werden.

Kritik am Eiweißbrot habe ich vor allem schon deshalb, weil das Brot nicht in kleinen und hochwertigen Handwerks-Bäckereien gebacken wurde. Eiweißbrot wird industriell hergestellt und ist vollgestopft mit Zusatzstoffen. Auch die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig. Das Brot ist oft „nass und klitschig“ und rutscht beim Berühren schon fast aus der Hand. Zum Abnehmen ist das industrielle Brot auch weniger geeignet. Es enthält mehr Kalorien als ein normal gebackenes Brot. Zudem gilt, dass es am Ende des Tages immer noch darauf ankommt, wie viele Kalorien man in der Summe zu sich genommen hat.

Ein gut gebackenes Brot kommt komplett ohne Zusatzstoffe aus. Der hohe Eiweißgehalt führt dazu, dass Zusatzstoffe benötigt werden um das Brot zusammenzuhalten und haltbar zu machen. Genug Eiweiß für den Sport kann auch gut anders durch die alltägliche Ernährung aufgenommen werden. Ein Eiweißbrot ist dafür nicht von Nöten.

Gutes Brot kann man auch gut selber backen. Selber backen ist immer einen Versuch wert und zudem auch gesund.

Mein Fazit zum Brot

Ich möchte ehrlich sein. Eiweißbrot ist unnötig, da das Eiweiß auch so durch die Ernährung aufgenommen werden kann. Ich bin der Meinung, dass es schade ist, dass durch solche Produkte die Nähe des Kunden zu einem handwerklichen Produkt verloren geht. Wie bei allen Produkten ist Vorsicht geboten. Die Industrie ist auf Profit orientiert und versucht mit allen Mitteln den gesellschaftlichen Trend mitzunehmen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Eiweißbrot.

Woraus besteht eigentlich Hefe? – Zutatencheck

Woraus besteht eigentlich Hefe?

Hefe ist mit eine der wichtigsten Backzutaten für Brot, Brötchen und andere Leckereien. Wer gerne backt, der benutzt bestimmt auch oft Hefe. Genau wie auch du stellen sich bestimmt auch viele andere die Frage: Woraus besteht Hefe?

Daraus besteht die Backzutat Hefe

Hefe ist auch ein Pilz

Wie der Fliegenpilz ist auch Hefe ein Pilz

Hefe ist ein Pilz. Hefe wird allerdings industriell hergestellt und wächst nicht wie ein Fliegenpilz im Wald und lässt sich einfach pflücken.

Die industriell hergestellte Hefe, die üblicherweise zum Backen verwendet wird ist ein speziell gezüchteter Hefepilz, die sogenannte „Reinzuchthefe“. Diese wurde aus der im Sauerteig vorkommenden Sauerteighefe und Bierhefe gewonnen.

Hefe zu züchten ist nicht besonders schwer. Mithilfe weniger Gramm Reinzuchthefe lassen sich in kurzer Zeit mehrere Tonnen produzieren. Damit die Hefe sich vermehren kann, braucht sie wie viele andere Lebewesen auch Zucker als Nährstoff, der in Form eines Nährbodens innerhalb einer wässrigen Lösung bereitgestellt wird.

Verschiedene Hefe für verschiedene Ziele

Allerdings macht man es sich auch nicht einfach, wenn man die Frage: „Was ist eigentlich Hefe?“ mit einem stumpfen: „Ein Pilz“ beantwortet. Für unterschiedliche Vorhaben gibt es nämlich auch unterschiedliche Arten von Hefe!

Backhefe

Backhefe wird für Kuchen und ähnlich süße Backwaren verwendet. Backhefe zeichnet sich vor allem durch ihre besonders hohe Triebkraft aus. Bestimmte Stoffe verträgt diese Art von Hefe nicht gut. Bestimmt habt ihr schon einmal gehört, dass man beim Backen die Hefe nicht direkt mit dem Salz vermengen sollte.

Frischehefe

Bei der Frischehefe handelt es sich um eine stark konzentrierte Hefe. Durch verschiedene Anwendungen wird die Hefe konzentriert und Feuchtigkeit wird entzogen. Eine kleine im Supermarkt erhältliche Packung Frischehefe enthält bis zu 10 Milliarden Hefezellen!

Trockenhefe

Besonders beliebt ist Trockenhefe. Diese entsteht wenn die Hefemilch trocknet. Oftmals wird diese Hefeart in kleinen Tüten verkauft und lässt sich platzsparend aufbewahren.

Das ist Hefe – Das haben wir gelernt

Mitnehmen können wir, dass Hefe ein Pilz ist. Die Hefe die wir verwenden, wird aus in Teig vorkommender Hefe gewonnen und industriell vermehrt. Verschiedene Arten von Hefe lassen sich zu unterschiedlichen Zwecken verwenden, je nachdem was man gerade backen möchte!

Das kannst du aus Hefe machen

Die Verwendungsmöglichkeit von Hefe ist riesig. Für viele Backwaren kann Hefe verwendet werden und bis heute ein wichtiger Bestandteil unserer Küchen. Mit Hefe kannst du zum Beispiel selber Brot backen. Ich habe zudem auch erklärt, wie du einen natürlichen Hefeteig (Sauerteig) selbst ansetzen kannst.

Damit auch du einmal dein Brot selbst backen kannst, habe ich auch tolle Brotbackautomaten getestet die nicht nur mit ihren tollen Designs überzeugen!

Weitere Infos über Hefe

Weitere tolles Infos darüber, was Hefe eigentlich ist und wie sie funktioniert kannst du hier weiterlesen: